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Pilzinformation des Marktamtes
Hinweise und Tipps zum Pilzsammeln
- Jeder Genuss von wild wachsenden Pilzen erfolgt
in Eigenverantwortung. Pilze sind nicht ungefährlich!
Es gibt keine grundsätzlichen Merkmale, an denen
ein Ungeniessbarer oder gar giftiger Pilz zu erkennen
ist. Giftpilze müssen nicht bitter oder scharf schmecken
oder unangenehm riechen.
- Sammeln Sie nur Pilze, die Sie genau kennen. Wollen
Sie Ihnen unbekannte Pilze bestimmen lassen, drehen
Sie den Pilz mit Stumpf und Stiel aus dem Boden
(nicht abschneiden). Für die Bestimmung ist der
ganze Pilz – wenn möglich in mehreren Exemplaren
in unterschiedlichen Wachstumsperioden – nötig.
- Haben Sie einen Pilz sicher erkannt, sollten Sie
gleich an Ort und Stelle allen Schmutz und unbrauchbare
Teile entfernen.
- Sammeln Sie nur "gesunde" Pilze. Lassen Sie alte,
schimmelige, durchnässte oder gefrorene Pilze stehen.
Sie sind für den Bestand des Waldes von Bedeutung
und werden von Schnecken, Maden und Wild gefressen.
Manche für Menschen giftige Pilze werden etwa von
Schnecken angefressen (z.B. Knollenblätterpilze).
- Sammeln Sie Pilze nur in solchen Mengen, die Sie
bald nach dem Pflücken verzehren können. Pilze eignen
sich nicht für längere Frischlagerung.
- Transportieren Sie Pilze am besten in einem Korb.
Kunststoffbehälter sind nicht geeignet, da in ihnen
die Pilze dunsten.
- Pilze sollen immer luftig und kühl gelagert werden.
Bei unsachgemäßer Lagerung verderben Pilze innerhalb
kürzester Zeit.
- Verzehren Sie keine rohen Pilze. Nur wenige Arten
sind roh für den Menschen verträglich. Manche zubereitet
essbare Pilze sind sogar roh giftig.
- Essen Sie nicht zuviele Pilze auf einmal. Größere
Mengen können den Magen zu sehr belasten, da sie
schwer verdaulich sind. Pilzgerichte eignen sich
auch nicht zum mehrmaligen aufwärmen.
- Vorsicht mit Alkohol. In Verbindung mit alkoholischen
Getränken können manche Pilzarten Gesundheitsstörungen
hervorrufen (z.B. Faltentintling).
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